Anschreiben: so überzeugt es auf einer Seite
Viele Firmen verzichten inzwischen darauf. Wenn eins gefragt ist, entscheidet es oft, ob du eingeladen wirst.
Brauche ich noch ein Anschreiben?
Nicht immer. Steht es in der Anzeige oder gibt es im Bewerbungsformular ein Feld dafür, schreib eins. Bei einer Initiativbewerbung ist es unverzichtbar, denn dort gibt es keine Anzeige, auf die du dich beziehen kannst.
Der Aufbau
- Kopf: deine Kontaktdaten, die Anschrift der Firma, Ort und Datum.
- Betreff: die Stellenbezeichnung, bei Bedarf mit Kennziffer.
- Anrede: möglichst mit Namen. Steht keiner in der Anzeige, lohnt ein Anruf oder ein Blick auf die Website.
- Einstieg: warum diese Stelle und diese Firma – ohne „Hiermit bewerbe ich mich“.
- Hauptteil: zwei oder drei Belege, die zu den Anforderungen der Anzeige passen.
- Schluss: frühester Eintrittstermin, Gehaltsvorstellung nur wenn gefragt, und der Wunsch nach einem Gespräch.
Mehr als eine Seite sollte es nicht werden.
Belege statt Behauptungen
„Ich bin teamfähig“ liest jeder Personaler täglich. Besser ist ein Satz, der es zeigt: wo du mit anderen etwas geschafft hast und was dabei herauskam. Nimm dir die Anforderungen der Anzeige vor und such zu den wichtigsten je ein Beispiel aus deinem Leben.
Die häufigsten Fehler
- Den Lebenslauf nacherzählen
- Floskeln wie „mit großem Interesse habe ich gelesen“
- Ein falscher Firmenname aus der letzten Bewerbung
- Zu viel Konjunktiv: „ich würde mich freuen“
- Ein Text für alle Stellen
Im Coaching schreiben wir Anschreiben nicht für dich, sondern mit dir – damit du es beim nächsten Mal allein kannst.
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Oder lass es uns gemeinsam machen: Im Bewerbungscoaching mit AVGS arbeiten wir an deinen echten Unterlagen.
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Das Vorgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir melden uns in der Regel am selben Werktag.